08.02.2012

Elternbriefe

Lügen, Streit, Trotz:

Bürger-Stiftung Ostholstein gibt in Elternbriefen acht Jahre lang Tipps

 


      Rieke und Morten,

      unsere jüngsten Abonnenten

 

 

 

 

 

 

 

 


Großer Erfolg für das Projekt „Elternbriefe" im Kreis Ostholstein: Anderthalb Jahre nach der Einführung der Informationsschreiben haben über 280 Familien die Elternbriefe abonniert. „Damit erreichen wir rund 370 Kinder und deren Eltern, denn im Versand der Elternbriefe berücksichtigen wir auch ältere Geschwisterkinder", so die Bilanz von Jens Teichert, Vorsitzender der Bürger-Stiftung Ostholstein, bei einer Pressekonferenz in der Familienbildungsstätte Eutin.


Über 3.500 Erst- und Regelbriefe wurden über die Mitarbeiter der Bürger-Stiftung Ostholstein bereits auf den Weg gebracht. Darin enthalten ist neben ersten Informationen und Tipps rund um die Geburt des Kindes auch ein Rückmeldebogen, mit dem die Elternbriefe bei der Bürger-Stiftung Ostholstein kostenlos bestellt werden können.


Gestartet ist das Projekt im Kreis Ostholstein am 01. Juli 2010, seitdem erhalten alle Eltern bei der Geburt ihres Kindes im Krankenhaus - insbesondere den Sana Kliniken Ostholstein, in den vier Familienzentren Ostholstein oder in den Standesämtern des Kreises - das Informationsschreiben, mit dem sie die Elternbriefe kostenlos abonnieren können. Initiiert wurde das Projekt von der Bürger-Stiftung Ostholstein. Die Kosten für den Versand der Briefe an die El­tern übernimmt die Sparkasse Holstein.


Die Elternbriefe begleiten das Aufwachsen von Babys und Kindern und geben den Eltern Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern. „Warum ist Sarah so trotzig?", „Mache ich auch alles richtig?" und „Ich möchte so gern mal wieder ausschlafen" - diese und viele weitere Fragen werden in den insgesamt 46 Briefen, die Eltern mit Kindern bis zum achten Lebensjahr kostenlos erhalten, beantwortet.


Die Briefe geben Müttern und Vätern Tipps zur altersgerechten Entwicklung von Jun­gen und Mädchen und helfen so alltägliche Sorgen und Probleme besser bewälti­gen zu können. In den ersten Lebensjahren erhalten die Eltern einen Brief pro Mo­nat, später orientieren sich die Abstände an den Entwicklungsphasen des Kindes. So wird in einem der ersten Briefe unter anderem erklärt, warum Babys schreien, die Blätter enthalten außerdem Tipps zur Säuglingspflege und geben Hinweise dazu, welche finanziellen Hilfen Familien erwarten können. „Lügen" lautet beispielsweise ein Thema für die Eltern von Dreijährigen. Weitere Themen sind unter anderem Ernährung, Schlafprobleme, Streit im Kindergarten, Trotzphase und Doktorspiele.

Herausgeber der Elternbriefe ist der Arbeitskreis „Neue Erziehung" aus Berlin.

„Die Elternbriefe sind eine hervorragende Möglichkeit, Familien zu unterstützten", so Manfred Rath vom Vorstand der Bürger-Stiftung Ostholstein.